Zum Karfreitag am 3. April 2026 gab es in der Immanuelkirche Königstein einen feierlichen Kantatengottesdienst.
Zur Aufführung kam von Johann Sebastian Bach „Ich hatte viel Bekümmernis“ (BWV 21 / Teil 1).
Pfarrer Dr. Bernhard Neuschäfer predigte.
Musikalisch wirkten mit: Kantor Carmenio Ferrulli (Orgel), die Gesangssolisten Rahel Sapper Maas (Sopran) und Christian Dietz (Tenor), das Königsteiner Vokalensemble und Kantatenorchester sowie Dirigent Michael Muche.
„Ich hatte viel Bekümmernis“
beginnt mit einer „Sinfonia“, einer
kleinen Ouvertüre, die mit ihrem
Dialog von Violine und Oboe bereits
auf das Thema der Bekümmernis einstimmt.
„Ich hatte viel Bekümmernis, aber
deine Tröstungen erquicken meine
Seele“, heißt es in Psalm 94. Die
Ambivalenz zwischen abgrundtiefer
Verzweiflung, Trauer, Ohnmacht und
dem Gefühl völliger Verlassenheit
einerseits, und anderseits einem Vertrauen
auf Gott, das der Bekümmernis
standhält, durchzieht den ersten
Teil der Kantate. Dieser erste Teil erklang am
Karfreitag im Kantatengottesdienst.
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