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Sonntag, 9. August 2020, 10.00 Uhr: Gottesdienst - bei schönem Wetter im Kirchgarten!

Sonntag, 16. August 2020, 10.00 Uhr: Gottesdienst - bei schönem Wetter im Kirchgarten!

Zahlreiche Betrachtungen und Gedanken (in Coronavirus-Zeiten) finden Sie unter Andacht/Predigt!




Liebe Leserin, lieber Leser,

aus einer Zeit, in der noch mit dem Pflug Furchen in den Acker gezogen wurden, stammt eine biblische Geschichte, die zu denken gibt: Ein Mann ackert und findet im Acker einen verborgenen Schatz. Um diesen Schatz zu besitzen geht er hin und verkauft alles, was er hat. Mit dem Erlös kauft er den Acker und der Schatz ist sein!

Dieses kurze Gleichnis aus dem Neuen Testament (Matthäus 13, 44) erinnert sehr realistisch daran, dass der Pflug des Lebens sich manchmal verhakt. Der Bauer bleibt mit dem Pflug an etwas hängen. Was tun? Drumherum ackern? Zerren und ziehen?
Menschen, die einem auf die Nerven gehen, möchte man am liebsten aus dem Weg gehen. Gefürchtete Arztbesuche werden verschoben. Probleme, die man dringend ansprechen müsste, bleiben unausgesprochen, Konfliktpunkte werden elegant umschifft, die längst fällige Aussprache vermieden: alles bleibt beim Alten.

Jesus schlägt mit dem Gleichnis vom Schatz im Acker ein anderes Verfahren vor. Statt auf dem Acker des Lebens Vermeidungsfurchen zu ziehen, zeigt er im Verhalten des ackernden Mannes das Vorbildliche: der Bauer bleibt stehen, bückt sich, stutzt, schaut genauer hin, gräbt mit beiden Händen, bis er den Pflug freigelegt hat, entdeckt etwas Blitzendes, zieht es heraus und findet einen Schatz.

Nun steckt nicht in jeder Krise, in jeder Auseinandersetzung eine beglückende Überraschung. Es gibt schwierige Lebensphasen, die einen an den Rand seelischer Möglichkeiten bringen. Doch das Bild vom Schatz im Acker hält den wichtigen Hinweis bereit: es kommt drauf an, dass wir innehalten können. Das wir uns aufhalten lassen. Dass, wenn symbolisch gesprochen der Pflug sich verhakt, der verborgene Widerstand nicht einfach übergangen wird.

Wer innehält und nicht geschäftig immer weiter vor sich hin wuselt, wer sich Zeit nimmt zum Hinschauen und Nachfragen, wer manchen unliebsamen Konflikten auf den Grund geht, kann dem Leben das „Schätzenswerte“ abgewinnen. Damit meint Jesus die im Alltag oft übersehene wunderbare Erkenntnis, dass das Leben seinen Wert nicht ausschließlich durch Mühe und Arbeit, Durchsetzung und Anstrengung erhält, sondern dass eine Schicht tiefer die Wahrheit liegt: das Leben ist wertvoll, weil es ein Geschenk ist. Und zu diesem Geschenk gehört die Freude über Gott, der seine Menschen freigebig bedenkt und freundlich ansieht.
Auf solche Einsichten kommt man oft erst dann, wenn es im Leben „hakt“, wenn etwa der eigene Wert in Frage gestellt wird, wenn Menschen sich von einem zurückziehen, wenn man sich darüber klar wird, wie wenig die bunte Welt der Waren einen innerlich trösten und aufrichten kann.
Der Schatz im Acker! Gott gönnt jedem die beglückende Erfahrung des Bauern, der ihn findet und für sich erwirbt.

Am Sonntag ist wieder Gelegenheit, weitere biblische Schätze zu heben:
im Gottesdienst in der Ev. Immanuelkirche um 10.00 Uhr oder bei schönem Wetter im Kirchgarten hinter der Kirche. Feiern Sie mit!

Und bleiben Sie gesund und behütet!

Ihre Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer und Pfarrer Dr. Bernhard Neuschäfer

 


 

Liebe Leserin, lieber Leser,

in den Sommerferien pausieren unsere Gemeindeveranstaltungen.

Einzige wirkliche Ausnahme sind die Gottesdienste, die wir seit 17. Mai entweder vor oder hinter der Kirche im Kirchgarten feiern. Nur bei schlechtem Wetter findet der Sonntagsgottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche am Burgweg statt. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen!

Der Konfirmandenunterricht beginnt für die Gruppe K 21 und für die neue Gruppe K 22 am Dienstag, 18. August wieder zur verabredeten Zeit.

Große und Kleine Kinderkirche werden sich donnerstags wieder alle 14 Tage um 16.00 Uhr im Adelheidstift treffen.

Der Gesprächskreis am Mittwoch beginnt am 26. August mit der Fortsetzung des Themas: Die Propheten Israels (Von Hosea und Micha bis zum ersten Teil des Buches Jesaja).

Die Evangelische Singschule hatte bereits wieder ihre Kurse begonnen. Unter der Überschrift: Die „Singschule kann mehr als Singen“ haben sich die Kinder in den verschiedenen Kursen mit Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“, mit Rhythmik („Bodypercussion“ und Tanz) beschäftigt und auf Orffschen Instrumenten Musik gemacht.

Der Ev. Kindergarten war auch während der Lockdown-Phase geöffnet. Nach Wochen des Notbetriebs und des eingeschränkten Regelbetriebs ist er seit 6. Juli wieder regulär geöffnet. So wird er auch nach den Sommerferien wieder allen angemeldeten Kindern zur Verfügung stehen.

Der Mutter-Kind-Kreis am Dienstagvormittag macht keine Sommerpause. Informationen dazu gibt es im Ev. Pfarramt.

Ob und welche weiteren regulären Veranstaltungen ab August wieder regelmäßig stattfinden können, ist jetzt noch nicht abzusehen. Wir freuen uns aber darauf, wenn wir - mit Abstand - wieder in allen Veranstaltungen zusammenkommen können.

Das Evangelische Pfarramt ist während der Sommerpause geöffnet. Wir sind für Sie erreichbar unter 06174-7334 (Di - Fr 9-12 Uhr) und per Mail: ev.pfarramt.koenigstein@t-online.de. Hier auf unserer Website finden Sie stets aktuelle Nachrichten.

Wir wünschen Ihnen allen gute und erholsame Sommerwochen!
Bleiben Sie gesund und behütet!

Ihre
Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer und Pfarrer Dr. Bernhard Neuschäfer

 


 

Seit dem Sonntag Rogate, 17. Mai 2020, finden nach der Corona-Pause wieder Gottesdienste in der Immanuelgemeinde Königstein statt.
Bei schönem Wetter konnten Gottesdienste unter freiem Himmel im Kirchgarten sowie vor der Kirche gefeiert werden, was immer für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt.



Gottesdienst im Kirchgarten







 

Bei wunderbarem Wetter wurde der gut besuchte Gottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020, vor der Evangelischen Immanuelkirche gefeiert.
Bei geöffneten Kirchentüren spielte Moritz Helmstaedter zwei große Choralbearbeitungen von J. S. Bach über die beiden Pfingstlieder Martin Luthers („Nun bitten wir den Heiligen Geist“ und „Komm, Heil’ger Geist, Herre Gott“).

Diese beiden Pfingstlieder trugen auch vier MItglieder des Vokalensembles unter Leitung von Michael Muche vor.

Die Predigt hielt Pfarrer Bernhard Neuschäfer

 


 

Beim Gottesdienst am Pfingstmontag, 1. Juni 2020, sang die Sopranistin Myriam Jalaby Werke von W. A. Mozart (Laudate Dominum), H. Schütz (Ich will den Herrn loben allezeit) und M. Drischner (O heiliger Geist), am Klavier begleitet von Natalia Koschkarewa



 

Viele Bilder und Informationen zu wichtigen Ereignissen der Immanuelgemeinde gibt es im umfangreichen Archiv

Zahlreiche Gedanken, Betrachtungen und Predigten finden Sie hier!