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Sonntag, 12. Juli 2020, 10.00 Uhr: Gottesdienst - bei schönem Wetter im Kirchgarten!

Zahlreiche Betrachtungen und Gedanken in Coronavirus-Zeiten finden Sie unter Andacht/Predigt!


 

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit Beginn der Sommerferien pausieren unsere Gemeindeveranstaltungen.

Einzige wirkliche Ausnahme sind die Gottesdienste, die wir seit 17. Mai entweder vor oder hinter der Kirche im Kirchgarten feiern. Nur bei schlechtem Wetter findet der Sonntagsgottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche am Burgweg statt. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen!

Der Konfirmandenunterricht beginnt für die Gruppe K 21 und für die neue Gruppe K 22 am Dienstag, 18. August wieder zur verabredeten Zeit.

Große und Kleine Kinderkirche werden sich donnerstags wieder alle 14 Tage um 16.00 Uhr im Adelheidstift treffen.

Der Gesprächskreis am Mittwoch beginnt am 26. August mit der Fortsetzung des Themas: Die Propheten Israels (Von Hosea und Micha bis zum ersten Teil des Buches Jesaja).

Die Evangelische Singschule hatte bereits wieder ihre Kurse begonnen. Unter der Überschrift: Die „Singschule kann mehr als Singen“ haben sich die Kinder in den verschiedenen Kursen mit Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“, mit Rhythmik („Bodypercussion“ und Tanz) beschäftigt und auf Orffschen Instrumenten Musik gemacht.

Der Ev. Kindergarten war auch während der Lockdown-Phase geöffnet. Nach Wochen des Notbetriebs und des eingeschränkten Regelbetriebs ist er seit 6. Juli wieder regulär geöffnet. So wird er auch nach den Sommerferien wieder allen angemeldeten Kindern zur Verfügung stehen.

Der Mutter-Kind-Kreis am Dienstagvormittag macht keine Sommerpause. Informationen dazu gibt es im Ev. Pfarramt.

Ob und welche weiteren regulären Veranstaltungen ab August wieder regelmäßig stattfinden können, ist jetzt noch nicht abzusehen. Wir freuen uns aber darauf, wenn wir - mit Abstand - wieder in allen Veranstaltungen zusammenkommen können.

Das Evangelische Pfarramt ist während der Sommerpause geöffnet. Wir sind für Sie erreichbar unter 06174-7334 (Di - Fr 9-12 Uhr) und per Mail: ev.pfarramt.koenigstein@t-online.de. Hier auf unserer Website finden Sie stets aktuelle Nachrichten.

Wir wünschen Ihnen allen gute und erholsame Sommerwochen!
Bleiben Sie gesund und behütet!

Ihre
Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer und Pfarrer Dr. Neuschäfer

 


 

Corona eine "Strafe Gottes"?

Liebe Leserin, lieber Leser,

ist Corona eine „Strafe Gottes“?
Diese Frage wurde uns in den vergangenen Wochen immer wieder von nachdenklichen Mitchristen gestellt. Sie reiht sich in das Bemühen ein, der Ursache einer Seuche auf den Grund zu gehen, die die ganze Welt in Mitleidenschaft zieht. Andere beantworten diese Frage mit Verschwörungsphantasien oder wilden Anschuldigungen. Wissenschaftler, die in vielen Ländern nach Medikamenten und Impfstoffen forschen, suchen wiederum nach dem Beginn der Pandemie, dem „Patienten Null“, dem Augenblick, in dem das Virus aus dem Tierreich auf die Menschen überspringen konnte.

Solange es keine klaren Antworten gibt, spricht die Krankheit selbst zu uns. Denn sie wird nicht nur von Medizinern und Forschern diagnostiziert und erklärt. Vielmehr stellt die Corona-Krise ihrerseits der Welt eine Diagnose. Die Epidemie macht sichtbar, was vorher lange völlig verdeckt geblieben war oder bisher in seiner Bedeutung nicht wirklich erfasst und in der Öffentlichkeit angemessen diskutiert worden ist.

Die Infektionen in fleischverarbeitenden Betrieben machen aufmerksam auf die skandalöse Praxis der sog. ‚Werkverträge’, die unmenschliche Wohn- und Arbeitsbedingungen von Arbeitsmigranten aus Osteuropa ermöglicht haben. Zugleich werden durch die Vorkommnisse im Kreis Gütersloh und in Warendorf unsere Essgewohnheiten auf drastische Weise in Frage gestellt, weil sich zeigt, wie ruinös die ‚Produktion’ von billigem Schweinefleisch ist. Soja als notwendiges Futtermittel für die Massentierhaltung wird auf riesigen Flächen angebaut, um deretwillen der Regenwald gerodet wird. Hierzulande leidet das Grundwasser unter dem hohen Nitratgehalt, einer Folge der industriellen Schweinezucht. Extrem hoher Fleischkonsum ist auf Dauer extrem gesundheitsschädlich.

Corona hat aber auch ein Schlaglicht auf die sog. „systemrelevanten Berufe“ geworfen: Erzieherinnen, Pflegerinnen, Krankenschwestern, Kassiererinnen, Packer im online-Versandhandel und Auslieferer: sie und viele andere, deren Arbeit unabdingbar für das Funktionieren unserer Gesellschaft und Wirtschaft ist, bekommen einen zu geringen Lohn für ihre Arbeit. Zudem haben Angehörige dieser Berufsgruppen unter „Vor-Corona“-Bedingungen zu wenig Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Ob sich unsere Gesellschaft dazu aufraffen kann, daran substantiell und vor allem dauerhaft etwas zu ändern? Zumal auch deutlich geworden ist, dass das Gesundheitswesen im Krisenfall nur durch staatliche Steuerung funktionieren kann. Werden wir daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen?

Die Liste der Themen, die durch Corona aus dem Schatten vereinzelter Diskussionen endlich ins kritische Licht der Öffentlichkeit getreten sind, lässt sich ohne weiteres verlängern. In den Schulen hat sich unwiderleglich gezeigt, dass Klassen mit bis zu 30 Schülern zu groß sind. Oder: Im Straßenverkehr haben wir während des Lockdown alle erlebt, wie rücksichtsvoll und menschlich wir bei weniger Streß und Druck werden. Und viele Dienstreisen können künftig zugunsten von Videokonferenzen eingespart werden.

So krempelt Corona Gewohnheiten um und fordert uns auf, unsere Sichtweisen und Wertungen zu verändern. Corona eine „Strafe Gottes“? Nein, aber eine Krise, die uns aufrüttelt, die Zeichen der Zeit wahrzunehmen. Sie zu verstehen und nicht nur hinzunehmen. Als Christen deuten wir unser Leben mit den Worten der Bibel. Der biblische Leitspruch der vergangenen Wochen aus dem 2. Timotheusbrief Kapitel 1, Vers 7 gibt uns Aufschluss: Gott fügt seiner Menschheit nicht Schaden zu, um sie das Fürchten zu lehren. Er verleiht uns nicht den Geist der Furcht, sondern den der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Nutzen wir diese Gaben!

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund und behütet!
Ihre Pfarrern Katharina Stoodt-Neuschäfer und Pfarrer Dr. Bernhard Neuschäfer

 


 

Seit dem Sonntag Rogate, 17. Mai 2020, finden nach der Corona-Pause wieder Gottesdienste in der Immanuelgemeinde Königstein statt. Bei schönem Wetter konnten mehrere Gottesdienste unter freiem Himmel vor der Kirche gefeiert werden, was für eine ganz besondere Atmosphäre sorgte.

Bei wunderbarem Wetter wurde der gut besuchte Gottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020, vor der Evangelischen Immanuelkirche gefeiert.

Bei geöffneten Kirchentüren spielte Moritz Helmstaedter zwei große Choralbearbeitungen von J. S. Bach über die beiden Pfingstlieder Martin Luthers („Nun bitten wir den Heiligen Geist“ und „Komm, Heil’ger Geist, Herre Gott“).

Diese beiden Pfingstlieder trugen auch vier MItglieder des Vokalensembles unter Leitung von Michael Muche vor.

Die Predigt hielt Pfarrer Bernhard Neuschäfer

 


 

Beim Gottesdienst am Pfingstmontag, 1. Juni 2020, sang die Sopranistin Myriam Jalaby Werke von W. A. Mozart (Laudate Dominum), H. Schütz (Ich will den Herrn loben allezeit) und M. Drischner (O heiliger Geist), am Klavier begleitet von Natalia Koschkarewa



 

Viele Bilder und Informationen zu wichtigen Ereignissen der Immanuelgemeinde gibt es im umfangreichen Archiv

Zahlreiche Gedanken, Betrachtungen und Predigten finden Sie hier!