Auch in diesem Jahr begann der Ostersonntag bereits vor 6 Uhr mit dem traditionellen Osterfeuer vor der Immanuelkirche. Die am Feuer entzündete Osterkerze wurde in die zunächst dunkle Kirche getragen, die vom Schein der vielen Kerzen und dem anbrechenden Tageslicht langsam erhellt wurde. Die gesungene Liturgie machte die Ostermette wieder zu einem der eindrucksvollsten Gottesdienste des Kirchenjahrs.
Nach der diesmal besonders gut besuchten Ostermette versammelten sich viele Gottesdienstbesucher im Adelheidsaal zum gemeinsamen Osterfrühstück.
Im Mittelpunkt des Kantatengottesdienstes zum Ostersonntag standen dann die auf Ostern und Himmelfahrt bezogenen Stücke 29-31 und 39 aus Georg Friedrich Händels großem Werk „The Messiah“, die in der englischen Originalversion gesungen wuden. In Ihrer Festpredigt erläuterte Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer ausführlich die Entstehung und den historischen Kontext von Händels Oratorium mit dem berühmten Chorus „Hallelujah.“
Bei der Aufführung am Ostersonntag in der Immanuelkirche wirkten mit: Christian Dietz (Tenor), das Vokalensemble Königstein und das Königsteiner Kantatenorchester. Die musikalische Leitung hatte Dirigent Michael Muche. Kantor Carmenio Ferrulli begleitete den Gottesdienst an der Orgel.
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