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Kinderkirche

Jeden Donnerstag während der Schulzeit ist um 16 Uhr Kinderkirche.
Immer abwechselnd treffen sich Kleine (0 bis 7 Jahre) und Grosse (2. - 6. Schuljahr) im Adelheidstift, Burgweg 14. Bibelgeschichten, Basteln, Singen und Beten und Theaterspielen gehören dazu. Und immer ein Keks für alle, die mitmachen!

Die Kleine Kinderkirche wird geleitet von Silke Baecker, Dorothee von Keil und Katharina Stoodt-Neuschäfer, die Große von Steffi Heßberger und Katharina Stoodt-Neuschäfer.


Am 3. Adventssonntag, 11. Dezember 2016, präsentierten die Evangelische Singschule und die Evangelische Kinderkirche in der Immanuelkirche Königstein MISTER SCROOGE, eine Kantate für junge Leute von Steve Pogson nach der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens.

Ida Fischer spielt Scrooge, einen geizigen, erpresserischen, blutsaugerischen, schäbigen, raffgierigen alten Sünder. Scrooge hasst Weihnachten. "Alles Humbug! Geschenkemachen, Spenden, Feiern: Nichts als Zeitverschwendung und rausgeschmissenes Geld!" So denkt er.



Im ungeheizten eiskalten Kontor von Scrooge zittert sein Sekretär Bob Cratchit (Anna Becker)mit blaugefrorenen Fingern. Scrooges Neffe (Mirko Wirtnik) scheitert mit dem Bemühen, seinen Onkel Scrooge zum Weihnachtsessen einzuladen.

Ein säumiger Schuldner (Davi Ribeiro Magalhaes) bekommt auch sein Fett ab: Scrooge will sofort sein Geld wiederhaben. Weihnachten hin oder her, für ihn zählt nur das Geld!

Kaum hat Scrooge den Schock verdaut, dass ihm sein alter Geschäftspartner Jacob Marley (Magnus Hogh) als Geist erscheint da taucht der Geist erneut auf und weckt Scrooge aus dem Schlaf.

Er warnt ihn vor den schrecklichen Folgen seiner Unbarmherzigkeit und kündigt das Erscheinen dreier Weihnachtsgeister an. Nur wenn Scrooge ihnen folgt, kann er dem harten Los entgehen, eine schwere Kette schleppen zu müssen wie Marley….

Und schon ist der erste Geist der Weihnacht da (Frances Gloe).

Er führt Scrooge in dessen eigene Vergangenheit.

Scrooge erkennt sein altes Schulzimmer und sich selbst als Kind (Gesa Faßbender). Schmerzhaft erinnert er sich an einsame Weihnachtstage, die der ungeliebte Junge allein im Internat verbringen musste. Auch die hübsche Elisabeth (Lara Finkbeiner) konnte ihn damals schon nicht für Weihnachten begeistern.

Jahre später: Bei einer Weihnachtsparty des alten Fezziwig verloben sich Scrooge (Ella Haupt) und Elisabeth. Wird nun alles gut?

Nein! Da Scrooge den Hochzeitstermin immer wieder verschiebt, um noch recht viel Geld zu verdienen, löst die verzweifelte Elisabeth die Verlobung. Szenenapplaus für ihr Schluchzen…

Unerwartet bunt und vital: der zweite Weihnachtsgeist (Marc Finkbeiner), der Scrooge zeigt, wie die Menschen um ihn herum am Feiern sind.

Bei Scrooges Neffen wird gefeiert und gelacht. Und beim Ja-Nein-Ratespiel lachen alle über ihn, „das eklige, unerwünschte Wesen“…

Scrooge ist betroffen, als der Geist ihm die Weihnachtsvorbereitungen der Familie von Bob Cratchit zeigt: wie einfach und arm leben diese Menschen...

… und doch sind sie fröhlich … (Ina Grüten, Lucretia Ohl, Ava Lingnau und Lisa Becker)

… und freuen sich mit Tiny Tim, dem kranken Jungen (Lars Wirtnik) auf die Weihnachtsgans.

Mucksmäuschenstill waren alle Zuschauer beim Tischgebet des kleinen Tiny Tim.

Beschämt sieht Scrooge, dass Bob Cratchit den ersten Toast auf ihn, seinen fiesen Chef, ausbringt.
Und er fragt: Wird Tiny Tim sterben? Was wird denn aus dieser Familie?

Der dritte Weihnachtsgeist (Hannah Riemann), der die Zukunft kennt, weist ihn zum Armenfriedhof.

Kalt und gruselig ist es dort. Arme Kinder (David Walter, Greta Gnielinski und Celine Meissner) wühlen im Schmutz, um etwas Eßbares zu finden …

… und wenn es nur Kartoffelschalen wären! Hauptsache, ihr Hunger wird gestillt. Doch da! Ein Grabstein! Er trägt Scrooges Namen! Nein! Scrooge will so nicht begraben sein, nicht als einer der Reichen, denen gierigen Nachbarn und Verwandte zuletzt alles wegnehmen, so dass sie auf dem Armenfriedhof verscharrt werden!

Am nächsten Morgen wacht Scrooge als veränderter Mensch auf. Froh, noch am Leben zu sein und alles noch ändern zu können, geht er in die Stadt. Er schickt einen Jungen mit einem großen Truthahn direkt zu Familie Cratchit. Na, die werden staunen, denkt er, und reibt sich fröhlich die Hände.

… und der Truthahnjunge (Harvey Gloe) steckt alle mit seiner Freude an!
Dann versöhnt Scrooge sich mit seinem Neffen, mit dem Schuldner und allen möglichen anderen Menschen. Und schließlich erhöht er seinem Angestellten das Gehalt, so dass Bob Cratchit endlich seine Familie wirklich ernähren kann!

„Das Wunder fängt zu wirken an, und Scrooge ist jetzt ein andrer Mann…“ singen die Kinder der Evangelischen Singschule….

deren fetzige Lieder das Theaterstück zum Musical machten.

Sprecher war Peter Schulz, der den Erzählfaden nicht abreißen ließ.

Katharina Götz hielt musikalisch die Fäden zusammen

Steffi Heßberger (hinten neben dem blauen Vorhang) und Katharina Stoodt-Neuschäfer freuten sich, dass Text, Regie und Bühnenbild den Kindern und dem Publikum gefielen. Langer, begeisterter Applaus!


Weitere Fotostories zu Aufführungen der Kinderkirche gibt es im Archiv!