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MARTIN DER SCHUSTER - KINDERTHEATER NACH DER NOVELLE VON LEO TOLSTOI

Die Kinder der Großen Kinderkirche spielten am 1. Advent 2012 unter der Regie von Katharina Stoodt-Neuschäfer und Steffi Heßberger, begleitet von Bernhard Neuschäfer an der Orgel, die Geschichte von Martin dem Schuster nach Leo Tolstois Novelle.

Martin der Schuster

Der Schuster Martin Awdejewitsch lebt in seiner Kellerwerkstatt. Auf dem Herd kocht die Kohlsuppe, der Samowar wartet auf Gäste und Martin denkt nach: ist es gerecht, dass manche Menschen arm und andere als Reiche auf die Welt kommen? Eine Antwort gibt es vielleicht in der Bibel. Martin liest darin.

Martin der Schuster

Überm Bibellesen ist Martin eingeschlafen Er träumt, Christus kündige seinen Besuch bei ihm an. Nun erwartet Martin den Herrn. Er räumt die Werkstatt auf und fegt ordentlich aus. Immer wieder schaut er zum Fenster hinaus: wann Christus wohl kommt?
Statt dem Heiland erscheint Igor Jefimowitsch, der sich aufwärmt, einen Tee trinkt und sich ein paar Kopeken leiht. Martin gibt sie ihm bereitwillig, weil Igor selbst ja noch weniger hat...

Martin der Schuster

Zur Mittagszeit duftet die Kohlsuppe in Martins Werkstatt. Da der angekündigte Besuch noch nicht erschienen ist, bittet Martin eine junge Mutter mit ihrem Kind herein. Sie soll sich aufwärmen. Ihr schmeckt die Suppe und sie erzählt ihm ihr schweres Schicksal. Martin schenkt ihr ein graues Wolltuch zum Wärmen und Geld, mit dem sie ihre Sachen im Pfandhaus auslösen kann.

Martin der Schuster

Großes Geschrei!
Zwei freche Straßenjungen haben den Apfelfrauen Früchte aus den Körben geklaut. Der Lichtanzünder (rechts) kann es bezeugen: sie sind in die Werkstatt gerannt, um sich zu verstecken.
Martin gelingt es, alle wieder miteinander zu versöhnen. Die Jungen bekommen einen Apfel und versprechen, künftig nicht mehr zu stehlen. Versöhnt zieht die kleine Truppe von dannen.

Martin der Schuster

Am Abend schläft Martin wieder über seiner Bibel ein. Da hört er im Traum, wie Christus ihn fragt: "Ich war bei dir. Hast du mich erkannt?" Da gehen Martin die Augen auf: Christus war bei ihm gewesen in der Gestalt des alten Soldaten Stepanitsch, aber auch als Bettelkind und junge frierende Mutter, er kam zu ihm mit den diebischen Jungen samt den Apfelfrauen und mit der Nachbarin Olga Iwanowna. Ihnen allen hatte Martin geholfen - ohne viel nachzudenken, einfach so. Denn das ist es doch, was Jesus wollte: dass wir Menschen den Geringsten unter uns bereitwillig helfen.
Da begreift Martin: Christus hat sein Wort gehalten und hatte ihn wirklich besucht, und er hatte ihn in seiner Kellerwerkstatt empfangen!

Unser Bild zeigt von links nach rechts auf der linken Seite:
Thorsten Meissner, Benedikt Meyer, Anne Faßbender, Elisa Windel, Katharina Schulz (unten), Henry Mosch (halb verdeckt), Enno Windel (schwarzer Rolli), Anne Schmitt und Lewis Krasz.
Den Martin spielte Jakob Hofmann. Rechts von ihm stehen:
Lotti Haug (oben), Amelie Hofmann, Georg Becher, Anna-Philippa v. Blomberg, Peter Faßbender (halb verdeckt), Marc Finkbeiner und Svenja Kautz.

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