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Familiengottesdienst zum Erntedankfest am 28. September 2008

Die Geschichte zum Familiengottesdienst am Erntedankfest steht im Alten Testament, im 1. Buch der Könige, Kapitel 17. Sie handelt vom Propheten Elia.
Pfarrerin Stoodt-Neuschäfer spielt sie mit dem Stockpuppentheater.

Fotos: Greta & Georg Hoch - hochmedia

Der Prophet Elia muss vor seinem Widersacher, König Ahab fliehen. Wegen Ahabs Götzendienst hat Gott eine große Dürre geschickt. Elia flüchtet in die Einsamkeit der trocknen Wüstenlandschaft im Ostjordanland.

Am Bach Krit findet Elia noch etwas Wasser.

Gott schickt zwei Raben, die Elia Fleisch und Brot bringen. Nun kann er sich am Bach Krit verborgen halten, bis auch hier das Wasser versiegt. Da schickt Gott ihn nach Zarpat. Dort soll eine Witwe dem Propheten helfen.

Auch die Witwe von Zarpat leidet unter der Dürre. Sie hat nur noch eine Hand voll Mehl und im Ölkrug wenige Tropfen Öl.

Der Prophet bittet: Bring mir Wasser und back mir etwas zu essen! Hab keine Angst. So wahr der Herr lebt: Das Mehl im Topf soll nicht ausgehen und der Ölkrug nicht leer werden, bis zu dem Tage, da der Herr es wieder regnen läßt auf Erden!

Die Witwe würde ihr letztes Stück Brot lieber mit ihrem Sohn zusammen essen; aber sie gehorcht und bringt dem Propheten von dem letzten, was sie hat. Der Prophet spürt: die Armen sind nicht edel aufgrund ihrer Armut. Das Teilen fällt auch ihnen schwer. Aber dann sieht er: die Witwe bringt ihm zu essen.

Alle staunen: Gottes Verheißung ist erfüllt! Im Topf ist Mehl und der Krug mit neuem Öl gefüllt. Gott erhält die Seinen am Leben. Er gibt uns genug zum Teilen. Und jeder darf sich fragen: was ist das "Mehl", und wofür steht in meinem Leben das "Öl", das ich hergeben kann und das Gott wieder auffüllt in mir?

Die Witwe, ihr Sohn und der Prophet freuen sich. Vielleicht laden sie jetzt die Nachbarschaft zum Essen ein? In der Evangelischen Immanuel-Gemeinde ist das so Tradition: zum Erntedankfest gehört die Kollekte für "Brot für die Welt" und ein großes gemeinsames Mittagessen für alle. Die Kürbissuppe haben auch in diesem Jahr die neuen Konfirmanden gekocht - und sie hat allen geschnmeckt!

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