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Familiengottesdienst "Liebe ist nicht nur ein Wort"
am Sonntag, den 20. April 2008

In diesem Familiengottesdienst führten die Kinder der großen Kinderkirche das Theaterstück "Liebe ist nicht nur ein Wort" auf, das vom Leben armer Großstadtkinder in Hamburg vor knapp 200 Jahren und der Gründung des "Rauhen Hauses" im Jahr 1833 durch Johann Hinrich Wichern berichtet.
Hier sehen einige Bilder dieser Aufführung.

Fotos: Greta & Georg Hoch - hochmedia

Hamburg in den 1820er Jahren: Straßenkinder machen den Schulweg unsicher. Eine Kinderbande (rechts) überfällt brave Schuljungen auf dem Heimweg.
(v. l. n. r.: Clara, Charlotte, Sophia und Johanna, Moritz und Carolin)

Ein Mädchen hat Mitleid mit einem keinen bettelnden Kind. Mutter (mit Sonnenschirm) und Gouvernante zeigen für solche Gefühle wenig Verständnis .
(v. l. n. r.: Smilla, Paula, Leonie und Anabel)

Und so könnte es bei einer armen Familie im Hamburger Gängeviertel ausgesehen haben.
Hunger, Kälte und Verzweiflung!
(v. l. n. r.: Julia, Jenny, Marcel und Annika. Stehend Philipp, rechts Carolin)

Johann Hinrich Wichern (21. April 1808 – 7. April 1881) als junger Sonntagsschullehrer beim Hausbesuch. Ihn schockiert die Armut der Menschen: nicht nur die materielle, sondern auch die geistige und religiöse Armut. Er beschließt, tatkräftig zu helfen, so, wie es z. B. der Barmherzige Samariter aus dem Gleichnis Jesu (Lukasevangelium Kapitel 10) getan hat.
(v. l. n. r.: Nora, Julia, Jenny, Marcel und Annika. Stehend Philipp, rechts Carolin)

Jesus zwischen Priester, Levit und Schriftgelehrtem: er erzählt von der spontanen Hilfsbereitschaft des Samariters. Ein Vorbild für alle, die Jesus nachfolgen möchten!
(v. l. n. r.: Franziska, Kilian, Charlotte und Victoria)

Zwischen Jericho und Jericho: Ein Mann wird überfallen und ausgeraubt. Weder Priester noch Levit kümmern sich um das Opfer. Ein Mann aus Samaria hat Mitleid, verbindet die Wunden des Überfallenen und bringt ihn zur nächsten Herberge. Dort bezahlt er die Pflegekosten, bevor er weiterzieht…
(Ricarda als Samariter, Annika und Philpp als „Esel“)

J. H. Wichern und sein Freund Karl Sieveking. Der junge Sieveking schenkte Wichern für sein Vorhaben, ein Rettungshaus für verwahrloste Kinder zu gründen, eine alte Bauernkate vor den Toren Hamburgs. Das „Rauhe Haus“ wird 1833 gegründet. Heute ist es ein Zentrum moderner diakonischer Tätigkeit der Evangelischen Kirche in Hamburg.
(v. l. n. r.: Nora und Gaby)

Die Kinder der Großen Kinderkirche sind zwischen 7 und 12 Jahren alt. Derzeit machen 33 Kinder unserer Kirchengemeinde regelmäßig mit. Sie freuen sich jetzt schon auf die nächsten Aktionen: die Übernachtung im Kirchgarten im Sommer und das Mose-Musical nach den Sommerferien!

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