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Beim Königsteiner Burgfestumzug am 25. Juni 2017 nahm die Kinderkirche mit einer Fußgruppe zum Thema "1517: Martin Luther veröffentlicht seine 95 Thesen, das ist der Beginn der Reformation" teil.



 

 



MARTIN LUTHER

Kindermusical von Gerd-Peter Münden
mit der Ev. Singschule und Kinderkirche
am Sonntag, 11. Juni 2017 in der Ev. Immanuelkirche Königstein

 

Soooo viele Kinder machten mit beim Kindermusical „Martin Luther“. Und alle durch tatkräftige Unterstützung der Nähestube des Burgvereins „historisch“ gewandet: ein wunderschönes, buntes Bild!

 

Streit im Hause Luther: Vater Luther verbannt seinen Sohn Paul vom Esstisch: wer in der Schule deutsch spricht und nicht lateinisch, bekommt eine Eselsmaske. Und Esel gehören in den Stall, nicht an den Tisch. Strenge Sitten damals!

Im schrecklichen Gewitter bei Stotternheim: Der junge Student Martin Luther gelobt der Heiligen Anna, ein Mönch zu werden. Und tatsächlich lässt er das Studentenleben hinter sich und geht ins Erfurter Augustiner-Eremitenkloster…

… wo Prior und Mönche Martin zur Reise nach Rom verabschieden. Martin soll dem Papst eine wichtige Ordensfrage zu Gehör bringen.

Ausgestattet mit Brief, Geld und Kleidung machen sich Martin und Bruder Clemens auf den Weg nach Rom. Doch die heilige Stadt, auf die Martin sich so gefreut hatte, enttäuscht ihn mit ihrer Geschäftigkeit. Ihm kommen erste Zweifel.

Ein gewisser Johannes Tetzel macht als Ablassverkäufer große Umsätze. Die Geldkiste soll gefüllt werden, denn der Bau des Petersdoms in Rom muss doch finanziert werden…

„Nur wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“ : Die Singschulkinder singen mit Inbrunst den Ablass-Werbespruch...

...und Thomas Frömming begleitet die Aufführung am Schlagzeug.

Wittenberg: Intensives Bibelstudium des Mönches und Theologieprofessors Martin Luther lässt ihn eine Entdeckung machen: Gott liebt die Menschen und macht sie gerecht. Darum sind Selbstgerechtigkeit abstoßend und Selbstrechtfertigung unnötig. Worauf es ankommt, das ist der Glaube an den liebevollen Gott: Eine ganz alte, neu entdeckte innige Beziehung zu Gott.

Luther hängt das Plakat mit seinen 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche…

… und erläutert den Wittenbergern, was es mit diesen Thesen über den Ablass auf sich hat.

Kaum hat er in Worms vor Kaiser und Reich seine Theologie verteidigt, da wird Martin auf dem Heimweg mitten im Wald gekidnappt. Doch die vermeintlichen Mörder sind in Wahrheit Freunde, die den Reformator in Sicherheit bringen: auf die Wartburg!

Die Wittenberger sind derweil auf Gerüchte angewiesen: Lebt Luther noch? Oder hat man ihn erschlagen und irgendwo verscharrt?

Während seine Anhänger um ihn bangen, befindet sich Luther auf der Wartburg in Sicherheit, für die standhafte Soldaten garantieren.

Um sich zu tarnen, lässt sich Luther Haare und Bart wachsen und nennt sich "Junker Jörg“. Hier befindet er sich im Gespräch mit Georg Spalatin, dem Sekretär des Kurfürsten Friedrich. Der möchte das frisch ins Deutsche übersetzte Neue Testament am liebsten gleich mitnehmen.

Für die Frauen bedeutet die Reformation eine nie da gewesene Wertschätzung! Nonnen wie Magdalena und Katharina von Bora (links) verlassen das Klosterleben. Viele von ihnen heiraten und gründen Familien.

Alle wissen, dass Luther geheiratet hat: eine entlaufene Nonne, nämlich Katharina von Bora. Für die Possenreißer ein gefundenes Fressen. Sie erzählen, wie Katharina in einem leeren Heringsfass aus dem Kloster flüchtete um sich dann den berühmten Doktor Luther zu "angeln“.

Bei Martin und Katharina Luther zuhause: auch eine neue Sicht auf die Kinder gehört zur Reformation. Weniger Strafen und mehr Bildung - auch für die Mädchen! Den Kindern gefällt das, und Martin ist stolz auf seine Frau, die er seinen „Herrn Käthe“ nennt. Warum wohl?

Das wichtigste an der Reformation ist die Bibelübersetzung, meint Martin. Und der Chor schmettert:
„Er hat es geschafft, endlich ist es soweit, die Bibel ist fertig und für uns bereit, wir können sie lesen, wir können sie sehn und endlich Gott verstehen.“
Mit diesem schmissigen Lied-Ohrwurm endet der Auftritt.

Links Schlagzeuger Thomas Frömming, rechts Kantorin Katharina Götz und auf der Kanzel Regie und Regieassistenz: Steffi Heßberger mit Ida Fischer.
Applaus für alle!



VERANSTALTUNGEN DER EVANGELISCHEN IMMANUEL-GEMEINDE
IM JUBILÄUMSJAHR DER REFORMATION 2017

 

 

Die Reformation in Königstein
Vortrag mit Pfarrerin Stoodt-Neuschäfer
Samstag, 26. August 2017, 18.00 Uhr, Adelheidsaal

„Ich werde nicht sterben, sondern leben“
Chor- und Instrumentalmusik der Reformationszeit
Lesungen: Pfarrer Dr. Neuschäfer
Königsteiner Vokalensemble und Renaissance-Instrumente
Sonntag, 17. September 2017, 18.00 Uhr, Ev. Immanuelkirche

Was verstand Martin Luther unter Religion?
Vortrag mit Pfarrer Dr. Neuschäfer
Samstag, 28. Oktober 2017, 18,00 Uhr, Adelheidsaal

„Ein feste Burg ist unser Gott“
Kantatengottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum
Johann Sebastian Bach, „Ein feste Burg“, BWV 80
Vier Gesangssolisten, Königsteiner Vokalensemble,
Oboen und Streicher
Predigt: Pfarrer Dr. Neuschäfer; musikal. Leitung: Katharina Götz
Dienstag, 31. Oktober 2017, 10.00 Uhr, Ev. Immanuelkirche

Was bleibt vom Reformationsjubiläum?
Vortrag mit Heike Schmoll, Frankfurter Allgemeine Zeitung
anschließend Diskussion
Samstag, 18. November 2017, 18.00 Uhr, Adelheidsaal

 



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